Paulo: Skateboards zum Erstellen von Familienritualen

Paulo: From Skateboards to Creating Family Rituals

Paulo Roberto - Ein 39-jähriger ehemaliger Skateboarder aus Sao Paulo. Heute lebt Paulo mit seiner dänischen Frau in Kopenhagen. Vor seinem Umzug verbrachte er 14 Jahre in Chile, und widmete sich intensive dem Skateboarding.  Er führte sein eigenen Laden und fuhr für verschiedene Marken - heute skatet er nur noch aus Spaß. Aktuell arbeitet er mit Kindern in einer Kindertagesstätte und genießt die Zeit mit seiner wunderschönen Tochter Beatrice und seiner Frau Sandra. In diesem Gespräch spricht er offen über die transformative Erfahrung, Vater zu werden, und über seinen ganz eigenen Weg, seinen Platz beom Füttern von Beatrice zu finden - im Spannungsfeld zwischen neuen Herausforderungen und den Freuden der Vaterschaft.

F: Wie hat sich eure Fütterungsreise mit Beatrice entwickelt, und welchen unerwarteten Herausforderungen oder besonders schönen Momenten bist du dabei begegnet?

Paulo: Beatrice wurde etwa ein Jahr lang gestillt, und als wir sie abgestillt haben, sind wir auf die Flasche umgestiegen. Am Anfang habe ich es übernommen - ich habe sie tagsüber mit der Flasche gefüttert und ihre Windeln gewechselt. Während der Stillzeit hatten wir die Flasche nur ein paar Mal benutzt, als Sandra eine Infektion hatte und abgepumpt hat. Für mich war es eine sehr gute Erfahrung. Es war mein erstes Kind, also fühlte sich am Anfang alles neu an - Windeln wechseln, füttern, einfach ealles. Aber nach einer Weile wurde ich mit allem sicherer, und ich habe es geliebt. Beatrice fühlt sich sehr wohl, wenn ich sie füttere, und das fühlt sich nach etwas ganz besonderem an. 

 

F: Nach der Kampagne hat ihr die Caramma Support Bottle ausprobiert. Wie hat sie sich im Vergleich zu anderen Flaschen geschlagen, die ihr bereits ausprobiert habt?

Paulo: Beatrice war etwa ein Jahr alt, als wir das Fotoshooting gemacht haben, und wir benutzten die Flasche seitdem. Jetzt ist sie zwei. Sie ist viel einfacher in der Handhabung als die normalen Flaschen, die wir vorher benutzt haben. Ich ann sie dabei viel näher bei mir halten als mit anderen Flaschen. Auf für Beatrice ist sie deutlich leichter selbst zu benutzen, und si ehat richtig Soaß dabei. 

F: Das freut uns zu hören. Du konntest sie ja auch in einer Stillposition benutzen, oder? Wie hat sich das für dich angefühlt?

Paulo: Ja, genau,ich habe sie in einer Stillposition benutzt, und es hat perfekt funktioniert. Ich habe mich einfach in einen Stuhl gesetzt - so einen bequemen mit einer Armlehne - und es hat sich ganz natürlich angefühlt. 
Jetzt benutzt sie die Flasche einmal am Tag, kurz bevor sie einschläft. Es ist wie unser kleines Ritual vo rdem Zubettgehen. Sie sagt dann "Tete,papa" oder "Tete,mama" , wenn  sie mit Sandra spricht. Das ist imPortugiesischen eine liebevolle bezeichnung für die Brustwarze oder das Stillen - und jetzt benutzt sie das Wort, wenn sie die Caramma-Flasche möchte. Dann geht sie ins Bett und wartet darauf, dass ich ihr die Flasche bringe. Sie ist ja kein Baby mehr, also liegt sie selbstständig mit der Flasche im Bett. Das gefällt ihr sehr und hilft ihr, ganz schnell einzuschlafen. 

 

F: Das klingst so, als hättet ihr rund ums Füttern und dem Zubettgehen eine richtig schöne kleine Routine mit Beatrice entwickelt. Apropos Routinen: Kannst du uns erzählen, wie du und Sandra die Aufteilung von Mutter- und Vaterschaftsurlaub gehandhabt habt? Hattet ihr gemeinsam frei?

Paulo: Sandra hat anfangs den kompletten Urlaub genommen, aber als Beatrie kam, wartete ich noch auf meine Arbeitserlaubnis. Also haben wir im Grund edie ersten vier Monate gemeinsam mit Beatrice zu Hause verbracht. Es war pefekt, einfach zusammen zu sein und uns um sie zu kümmern. in diesen ersten Monaten haben wir wirklich alles gemeinsam gemacht. Beim nächsten Mal, falls wir noch ein Kind bekommen, würde ich mir wünschen, den Urlaub gleichmäßig aufzuteilen. ich bleibe lieber zu Huase und habe die Zeit, die wir als Familie mit Beatrice zusammen hatten, sehr geschätzt.

F: Und rückblickend - wie hat es sich angefühlt, Vater zu werden?

Paulo: Es ist unglaublich, aber manchmal auch etwas überwältigend. Man schaut sein Kind an und kann kaum glauben, dass es wirklich das eigene ist. Es ist ein unglaubliches Gefühl. Beatrice ist zu meiner ganzen Welt geworden, und ich akann gar nicht ausdrücen wie sehr ich sie liebe - sie und Sandra sind meine größten Lieben. Als wir erfahren haben, dass wir ein Baby bekommen, habe ich einige Bücher gelesen und einem Podcast zugehört, den Sandra mir geschickt hatte. Aber am Ende, glaube ich, kommt es weniger au fdie Vorbereitung oder die Bildung an, sondern auf ein Gefühl. Sie weint- sie hat vieleicht Hunger. Man lernt nach und nach, dieses Gefühl zu verstehen, sein Kind kennenzulernen und die unterschiedlichen Signale zu deuten. Beatrice wurde frühgeboren, und das hat sandra ein wenig verunsichert, wegen möglicher Probleme. Ich habe sie immer wieder beruhig, das Beatrice perfekt ist und es keinen Grund zur Sorge gibt. 

 

F: Vielen Dank, dass du deine Reise mit uns geteilt hast, Paulo. Man merkt richtig, wie sehr du dein kleines Mädchen liebst.

Paulo: Danke. Es war eine unglaubliche Reise, und ich würde nichts daran ändern wollen. Beatrice hat mein Leben bereichert, und ich bin unendlich dankbar dafür.