Muri & Simon: Schläge, Unternehmen und das Baby Tina Maria

Muri & Simon: Beats, Business, and Baby Tina Maria

Im Herzen Kopenhagens navigieren Muri und Simon, ein Paar mitte zanwig, durch die chaotischen und zgleich bereichernden Gewässer der ersten Elternschaft. Nur drei Monate nach der Geburt ihrer Tochter Tina Maria haben wir uns mit den beiden zusammengesetzt, um einen Einblick in ihr neuestes Lebenskapitel zu bekommen. 

 

Wir haben Muri und Simon das erste Mal kennengelernt, als Tina Maria gerade in paar Woche alt war Ihre Offenheit, ihr Charisma und ihre Bereitschaft, ihre ERfahrungen mit uns zu teilen, machten sie zu idealen Teilnehmern für unsere Launch-Kampange. Jetzt, einige Wochen später mit ein wenig mehr Ehrfahrung in der Elternschaft, haben wir uns wieder mit ihnen zusammengesetzt, um zu sehen, wie es ihnen erganen ist. 

Muri,DJ und contetn Creater und Simon, ein erfahrener Multi-Unternehmer, stammen beide aus Jütland. Ihre Liebesgeschichte begann im digitalen Zeitalte r- vor vier Jahren brachte sie instagram zusammen. Heute sind sie nicht nur Liebespartner, sondern nauch Lebenspartner, die die Höhen und Tiefen des Familienaufbaus meistern und gleichzeitig ihre jeweiligen Karrieren jonglieren. 

In unserem Gespräch öffnetetn sie sich über die surrealen Erfahrungen der Elternschaft, die Herausforderungen, denen sie begenet sind, und wie sie ihr lebhaftes Berusfleben mit den Anforderungen eines Neugeborenen in Einklang bringen. Von nächtlichen Fütterungen bis hin zum Finden von Zeit für kreative Projekte - Muri und Simon leben, was es bedeutet, moderne Eltern in Kopenhagen zu sein, und bewahren dabei ihre Gelasseneit mitten im wunderschönen Chaos der frühen Elternschaft. 

Muri: Ja, Simon ist mir in die DMs gelsidet, und wir haben angefangen uns zu daten. Ich wollte eine Karriere als DJ aufbauen, also bin ihc nach Kopenhagen gezogen - und er ist mir gefolgt. 

Simon: Ich hatte gerade erst eine Wohnung in Arhus gekauft  und ein neues Bpro eröffnet - und wenn ich "gerade"sage, meine ich wirklich in den letzten paar Monaten. Aber dann habe ich Muri kennengelernt, also habe ich das alles aufgegeben und bin mit ihr mitgezogen. Jetzt sind es vier Jahre. 

F: Wie würdet ihr eure Erfahrung ebschreiben, Eltern zu werden?

Muri: Bisher war alles durchweg extrem positiv. Manchmal fällt es mir schwer, die schwierigkeiten nachzvollziehen, von denen viele sprechen, wenn sie das Elternwerden beschreiben. Die Geburt verlief sehr gut, sie hat sofort und problemos angedockt, und sie schläft nachts. Alles ist also reibungslos gelaufen. 

Gleichtzeitig habe ich das Gefühl, dass es ein bisschen tabu ist, darüber zu sprechen, wie gut sich alles anfühlt weil so viele andere kämpfen. Deshalb empfinde ich auch ein gewisses Schuldgefühl. Aus Rücksicht halte ich mich meist zurück, wenn es darum geht zu sagen, wie leicht und natürlich es sich für uns anfühlt. 

Simon: Da stimme ich zu. In unserem Freundeskreis ist klar, dass wir es im Vergleich zu andern es einfacher ahtten, und wir möchten niemanden das GEfphl geben, seine eigenen Erfahrungen seien weniger wert. Einige meiner engsten Freunde haben ein frühgeborenes Kind und schlafen bis heute kaum oder können nicht gemeinsam schlafen, und ein anderes Paar musste eine schiwerige Kauserschnittgeburt erleben. Das möchten wir ekeinesfalls schmälern. Aber ehrlich gesagt, ist es für uns ein wahr gewordener Traum. 

Muri: Es kann ein bisschen schwierig sein, darüber zu sprechen, wie leicht und schön alles ist. Mit diesen Erfahrungen fühle ich mich manchmal etwas allein. Gerade als junge Mutter sehe ich auf TikTok vor allem die schwierigen Seiten, die hervorgehoben werden. Man bekommt ständig gesagt, wie hart alles it und wie stark sich der eigene Körper verändern wird usw.

F: Glaubst du es wird vermieden über eine Einfache Elternschaft zu sprechen?

Simon:  Das ist nicht das, was mich beunruhit. Mir geht es viel mehr darum, nicht unsensibel gegenüber denen zu sein, die es gerade schwer haben. Ich weiß selbst, wie frustrierend es sein kann, wenn sie einen schlechten Tag hat, deshalb kann ich gut nachvollziehen, warum man nicht alles Positive teilt. Babys sind einfach unterschiedlich. Vielleicht wird es beim nächsten Mal richtig schwierig - das weiß man nie. 

F: Muri, wie ist dein Verhältnis zu deinem Körper nach der Geburt und während bzw. nach dem Stillen?

Muri:  An manchen Tagen schaue ich in den Spiegel und bin ein bissschen überwältigt davon, wie sehr sich mein Körper verändert hat. ES ist ein völlig anderer Körper als zuvor. Aber ich betrachte ihn auch mit Stolz. Mein Körper fühlt sich gut an, und ich treibe einmal pro Woche Sport. Es ist alles gut verheitl. Es ist eine verrückte Achterbahnfahrt zu sehen, wie meine Brüste anschwellen, groß werden und Milch geben. Es ist wirklich faszinierend, wozu der weibliche Körper fähig ist.

F:  Es gibt viele Gespräche über den modernen Mann und die Männlichkeit. Wie war es für dich, Vater zu werden?

Simon: In drei Worten - unglaublich, surreal und pure Freude. Es gab verschiedene Phasen. Am Anfang war alles surreal. Ich habe fast vergessen, das wir nicht einfach zum Abendessen ausgehen konnten. Es war also natürlich, aber zwischendurch auch frustrierend. Ich gehe frü zur Arbeit, und wenn ich nachmittags nach Hause kam, um bei ihr zu sein, schien es als würde sie mich nicht erkennen, und sie weinte. Das war wirklich schwer. Aber jetzt haben wir unseren Rhytmus gefunden. 

Muri: Sie hat auch begonnen sich mitzuteilen,w as unsere Bindung zusätzlich stärkt. 

Simon:  Das stimmt... Wir mussten herausfinden, welche Routinen für uns funktionierten, und sobald wir das geschafft hatten, wurde alles viel einfacher. 

F: Welchen Rat würdest du frischen Eltern geben?

Simon: Ich würde die Botschaft unterstützen, dass es nicht immer extrem schewr oder ein großer Umbruch sein muss. Nehmt es einfach locker. Ihr müsst keine Angst haben. Uns hat es sehr geholen, intuitiv auf die Situation einzugehen und jede neue Erfahrung so zu mnehmen wie sie kommt - entspannt und gelassen. 

Muri: Ja, es ist wichtig, es sich nicht unnötig schwer zu machen. Zum Beispiel mitten in der Nacht: Statt aufzustehen, zu einem anderen Wickelplatz zu gehen und das Licht anzuschalten, wickeln wir sie einfach im bett. Es sit eine kleine  Sache, aber genau diese kleinen Tricks machen alles viel einfacher, statt es kompliziert zu machen. 

Simon: Das Überraschendste für mich war, dass man sich über ein Baby wirklich ärgern kann. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich über so einen kleinen Menschen aufregen könnte. Natürlich passiert das nciht oft, aber es hat mich wirklich überrascht, das ich würtend auf sie werden konnte, wenn sie stundenlang geschrien hat. Ich musste mit meinen Freunden darüber sprechen und fragen, ob es in Ordnung ist, solche Gefühle zu haben. Sie haben mir bestätigt, dass das eine ganz natürliche Emotion ist, was mir geholfen hat, mich selbst besser zu fühlen. Und sobald sie lächelt, ist alles wieder vorbei. 

F: Also Simon, wie war es für dich , deiner Tocher die cAramma Support Bottle zu geben?

Simon: Es hat sich ganz natürlich angefühlt, ich habe gar nicht so groß darüber nachgedacht. Ich hatte sie einfach nah bei mir, so wie Muri und wie ich sie normalerweise auf meinem Körper halte. 

F: Wie stehst du zum Thema Elternzeit- wie fühlst du dich damit?

Muri: Die Zeit verhet wie im Flug  es ist verrückt. Ganz am Anfang dachte ich daran, wie ich auf Social Media sehe, dass alle mit ihren Babys unterwegs sind un dEis essen - und wir nicht. Aber dann habe ich das einfach akzeptiert und habe begonnen, Frieden damit zu schließen, di eDienge auf unsere Weise zu machen. Ich mage es, zu Hause bei ihr zu sein. Wir unternehmen icht so viel, aber die Zeit vergeht wie im Flug - es ist verrückt. 

F: Simon, wie jonglierst du zwischen deiner Unternehmerrolle und der Elternzeit?

Simon: Ich kann eigentlich keine richtige Elternzeit nehmen, und wir fphlen uns beide sehr wohl mit dieser Rollenverteilung, bei der Muri zu Hause bleibt. In gewisser weise sind wir also eher  oldschool- ich arbeite, und Muri ist zu Hause. Wir machen es auf unsere Art. Früher habe ich 14-16 Stunden gearbeitet, das mache ich nicht mehr, aber ich kann mich auch nicht komplett zurückziehen. Wir haben einen guten Rhythmus gefunden, der für uns funktioniert. ich finde,es ist wichtig, dass man - frei von Normen - herausfindet, wie man die Elternschaft gemeinsam organisiert. Muri stillt , und ich unterstütze sie dabei. 

F: Gibt es zum Abschluss noch etwas, das ihr teilen möchtet?

Muri: Denkt daran, weiterhin ein Paar zu bleiben, euch gegenseitig zu sagen, dass ihr euch liebt, und euch Komplimente zu machen. So sehr man sein Kind auch liebt- mann sollte nicht vergessen, auch die Beziehung zueinander zu pflegen. 

 

Geschrieben von Veronica D'Souza