Alanna: Entdeckt das Bruststillen wieder und ermutigt sich selsbt

Alanna: Rediscovering Breastfeeding, Empowering Herself

Lernen Sie Alanna kennen- eine beurstätige Mutter von zwei Mädchen, Luna (7), und Sif (11 Monate), die ihr Leben zwischen Kulturen, Städten und den feinen Spannungen der modernen Mutterschaft meistert. Von anfänglichen Unsicherheiten beim Stillen bis hin zum Abpumpen am Arbeitsplatz zwischen juristischen E-Mails ist Alanna ein sinnbild für Resilienz und entwicklung. Wir haben mit ihr gesprochen, um ihre Geschichte von der Neuentdeckung, stiller Selbstermächtigung und der unerwarteten Freude am Stillen beim zweiten Mal zu hören. 

F: Bevor du dein erstes Kind, Luna, bekommen hast - welche Gedanken hattest du damals zum Thema Stillen?

Alanna: Ich hab mir darüber nicht allzu viele Gedanken gemacht. Ich bin in Las Vegas, Nevada aufgewachsen. Beide meiner Eltern arbeiteten in Vollzeit in einer lebendigen Stadt, und ich habe persönlich kaum Stillen in meinemUmfeld gesehen. Meine Mutter hat nicht gestillt, und es war kein Thema, über das wir gesprochen haben. Allerdings hatte ich in meine frühen Erwachsenleben Freundinnen, meine jüngere Schwester sowie mehrere Tanten u nd Cousinen, die ihre Kinder gestillt haben, sodass ich nach und nach mehr berührungspunkte damit hatte. Als ich dann aus den USA nach Norwegen zog und Luna bekam, dachte ich einfach: " Das ist hier so pblich, also probiere ich es aus."

F: Wie war die erste Erfahrung?

Alanna: Luna und ich haben es geschafft, aber es wurde zu einer Art Job. nach etwa vier Monate begann ich abzupumpen, damit Emil, mein Mann, helfen konnte. Doch Luna entwickelte eine Vorliebe für die Flasche. Plätzlich steckte ich in einem Kreislauf aus ständigem Abpumpen fest und fütterte ein Baby, das nicht mehr an die Brust wollte. 

Die Erleichterung wurde zur Falle. Mir war nicht bewusst, wie die Flaschenfütterung die Milchmenge nach und nach verringern kann. Rückblickend wünschte ich, ich hätte an diesen ruhigen nächtlichen Stillmomenten festgehalten - selbst wenn es nur einmal an Tag gewesen wäre. 

F: Was war mit Sif anders?

Alanna: Alles. Ich bin ruhiger, selbstsicherer. Bei Luna fühlte sich jedes WEinen wie eine Krise an: Produziere ich genug Milch? Isst sie genug? Jetzt mit Sif ist es ehr so: " hier ist die eine Brust oder die andere such es dir aus." Ich kenne ihre Signale. Sie ist ausdrucksstark, klar und sicher in dem, was sie braucht. Sie zeigt sogar auf die Brust, die sie möchte. Das ist unser Rhytmus. Ich fühle micht verbundener und präsenter.

F: Du bist jetzt wieder im Job zurück. Wie kommst du mit dem Abpumpen zurecht?

Alanna:  Ich pumpe an meinem Schreibtisch. Es ist kabellos und unauffällig. Meine Kollegen sind zwei Väter, und sie unterstützen mich vollkommen. Anfangs war ich nervös, aber sie haben einfach weiter normal mit mir gesprochen , während ich pumpte und arbeite. Ich giese die Pflanzen während ich pumpe. Ich beantworte E-Mails. ES ist ein Teil meines Tages. Ich finde, die Sichtbarkeit ist wichtig. Wenn man in der Öffentlichkeit stillen kann, warum dann nicht auch pumpen? In einem professionellen Jurabüro zu pumpen fühlte sich anfangs kühn an, aber jetzt wirkt es fvöllig natürlich. Und ehrlich gesagt, es it bestärkend. Ich schaffe Raumfür mich in einem Kontext, in dem ich mich früher vielleicht zugehörig gefühlt hätte - und darauf bin ich stolz.

F: Was macht dein Ehemann, ist er da mit einebzogen?

Alanna: Er konnt edieses Mal mehr tun weil er Elternzeit hatte.Jetzt wo wir die Rollen getauscht haben - er zu Hause und ich bei der Arbeit - konnten er und Sif ihre eigenen Rituale und Routinen entwickeln. Ich habe auch klare Grenzen in Bezug auf die Flaschenfütterungen gesetzt. WEnn ich zu huase bin, stillt Sif. eine Flaschen. Das ist meine eine Regel, und er respektiert sie. WEnn ich nicht da bin, füttert er sie. Und jetzt wo wir alle in dergleichen STadt leben, haben wir die Unterstützung seiner Mutter, was absolut unglaublich ist. Dises Mal ein richtiges "Dorf" zu haben , ist in diesem neuen Balanceakt zwischen , Arbeit, Leben udn Mutterschaft wirklich unebzahlbar. 

F: Was wünschte du dir hättest du vor der erste Brustfütterung gewusst?

Alanna: Das es aufjedenfall schwierig sein würde. Dass die Brüste weh tun können, dass dein Baby weint und du nich weißt warum. Und dass man dafür kämpfen muss - nicht aggressiv, aber man muss gedulid mit sich selbst sein. Stillen ist nicht immer intutitiv, und große Brüste haben für mich eine  zusätzliche  Komplesitätsevene gebracht.  Aber beimzweiten Mal wa ich auf das Unbehagen vorbereitet - und ich habe mich bewusst dafür entschieden, mich darauf einzulassen. 

F: Du scheinst es diesmal wirklich zu genießen.

Alanna: Das tu ich. Sif strahlt wenn ich nach Hause komme. Wir haben dieses kleine Ritual, und es gehört nur uns. Sie still sich noch zum Einschlafen, und manchmal wacht sie sogar auf, nur um un bisschen zu trinken und dann wieder einzuschlafen. Es ist gemütlich. Sie ist das letzte Baby, das ich haben werde, undich mcte jeden Moment davon bewusst genießen. 

F: Hast du etwas Besonderes unternommen, um diese Reise zu feiern oder festzuhalten?

Alanna: Ja! Ich habe einen Annänger aus der Muttermilch anfertigen lassen. ER enthält meine Milch, Sifs, Nabelschnut und Blumen aus meinem Brautstrauß. Ich habe einen Silbernen Rahmen hinzugefüt, damit er beständiger wirkt. Er ist winzig, aber trägt so viel Bedeutung. Ein Andenken an ein Kapitel, das mich verändert hat. 

F: Hast du irgendeinen Rat für anderen Eltern?

Alanna: Lass die Perfektion los. Wenn du stillen möchtest, probiere es aus. Wenn es nicht klappt, ist das okay. Wenn es klappt genieß es. Aber messe deinen WErt nicht in Unzen oder Stunden. Miss ihn in Verbundenheit und in Freundlichkeit zu dir selbst. Das ist das einzige Maß, das wirklich zählt. 

 

Bei Caramma glauben wir, dass jede Stillreise gehört, respektiert und gefeir werden sollte. Alannas Geschichte ist nicht nur ein Beweis für die Kraft von Erfahrung und Selbstvertrauen, sondern auch eine wunderbare ERinnerung daran, dass das zweite Mal Heilung, Klarheit und Freude bringen kann.