Ein Geschichte von Intimität, Durchhaltevermögen, und die kleinen Ritualen, die eine neue Elternschaft am laufen halten.
Lerne Julie und ihr baby Sami kennen - eine frischgebackne Mutter, die sich mit einer Frühgeburt, den frühen Herausforderungen von Schläuchen und Pumpen auseinandersetzt und ihren eigenen Mix aus Instinkt, Unterstützung und einem kleinen Familienritual namens "Mamoo-Monday" finden.
Julie Lou ist die GAsgeberin und Mitgründerin von The Female Effect, einem Podcast, der die Stimmen von Frauen verstärkt und die Wirkung feiert, die Frauen entfalten, wenn sie sich gegenseitig unterstützen. Alle WEichen am Donnerstag lädt Julie inspiirende Gäste ein, um ihre GEschichten, Talente und wEge zu teilen, wie sie in ihren Gemeinschaften und darüber hinaus bedeutende Veränderungen vorantreiben. Der Podcast ist bekannt für seine durchdachten und ermutigenden Gespräche, wurde von Podcastprisen als eine der aufstrebenden TopSjpws ausgezeichnet und ist auf die Apple Podcastt´ Discover vertreten. Zu den bemerkenswerten Gästen zählen MO, Emma HOlten und Susanne Holzweiler
Erinnerst du du dich noch an den allerersten Moment mit Sami?
Oh ja. Er wurde direkt auf meine Brust gelegt und begann sofort zu suchen. Eigentlich hatte ich erwartet, dass es klebrig, blutig und überwältigens ein würde. Aber statdessen war er das Schönste, was ich je gesehenhatte. Ich saß dort in diesem postpartalen Dunst, hielt seine winzige Hand in meiner und dachte nur: "Wow, das ist es". Alle reden von der " magischen Stunde", aber ich habe sie erst verstanden, als ich sie selbst erlebt habe. Für uns war sie wirklich magisch.
Das Füttern war am Anfang nicht ohne Probleme richtig?
Überhaupt nicht. Das Stillen ist eine wilde Reise - hart, lehrreich und absolut lohnenswert. Er kam drei Wochen zu früh, und die ganze Koordination von Saugen-Schlucken-Atmen war nocht nicht vollständig entwickelt. Das bedeutete eine Sonderernährung. Der Gedanke daran war furchtbar - ein kleines Röhrchen durch die Nase in seinen Magen - , aber in Wirklichkeit hiel es ihn satt und am wachsen und gab mir Zeit,meien Milchproduktion in Gang zu bringen.
Ich habe wie verrückt abgepumpt, obwohl es höllisch weh tat. Ich werde nie vergessen, wie ich zum ersten Mal drei winzige Tropfen Kolostrum mit einer Pipette gesammelt habe. Es fühlte sich gleichtzeitig lächerlich und kostbar an. Von da an entwickelte sich alles langsam alles langsam. Am dritten Tag kam meine Milch, meine Brüste fühlten sich wie Kokosnüsse an, und da war dieses winzige baby mit einem ebenso winzigen Mund, das verscuhte anzudocken. Es war schmerzhaft, frustrierend und ehrlich geagt beängstigend zu denken: Was, wenn wir das nie hinkriegen?" Die ersten drei Wochen waren brutal, Nach ungefähr einem Monat wurde es leichter, und heute fühlte s sich ganz natürlich an. Aber wot, Stillen ist wirklich wie eine wilde Fahrt.
Welche Art von Unterstützung hat dir geholfen das durchzustehen?
Ehrlich gesagt, haben uns die seiebn Tage im Krankenhaus gerettet. Tägliche Besuche der Hebammen, neue Positionen zeigen, das Anlegenkorrigieren, mir sagen: " Das ist normal"- das war enorm wichtig. Und als er seine Ernährungssonde bekam, haben wir ausdrücklich nach einer Neonatologie-Krankenschwester gefragt, wei ldie das so oft machen. Das hat meine Angst davor sehr gemindert.
Jetzt zu Hause haben wir den " Mamoo-Monday" eingeführt( Mamoo bedeutet im Urdu: der Bruder der Mutter). Jeden Montag kommen meine Brüder für zwei Stunden vorbei, damit mein Partner und ich eine Pause oder ein Date haben können. Diese Routine ist Gold wert. Sie füttern ihn mit der Caramma Support Bottle, spielen mit ihm und übernehmen einfach komplett. Es ist zu einem Ritual geworden, das uns alle einaneder nähergebracht hat.
Ihr habt die Caramma Support Bottle ziemlich früh eingeführt. Warum?
Noch bevor Sami geboren wurde, hatte ich die Flasche gekafut, weil mir die Idee von der Technologie gefallen hat, die gleichberechtigte Rollen unterstützt, ohne das Stillen zu gefährden. Auf der Station haben mein Mann und meien Brüder sich sogar das Anleitungsvideo in der kleinen Krankenhausküche angeschaut, bevor sie sie ausprobiert haben. Auch die Pflegekräfte waren neugiereig - besonders wgen der Art, wie die Flasche die Luftaufnahme reduziert und in stillähnlichen Positionen benutzt wird.
Das erste Mal, als Sami die abgepumpte Milch getrunken hat, lief es richtig gut. .Ich habe tatsächlich geweint, als ich gesehen habe, wie sein Papa ihn gefüttert hat. Ein Teil von mir hatte Angst, diese besondere Intimität zu verleiren, aber mir wurde klar, dass wir nichts verlieren - wir gewinne Möglichkeiten dazu. Ich konnte abpumpen, die Milch einfrieren, sie in zwei Minuten auftauen, und pltzlich hatten wir Freiheit. Ich konnte trainieren, zu einem Meeting gehen oder soagar auf ein Ed-Sheeran-Konzert. Und trotzdem stillt er bei mir weiterhin wie immer. Für mich bedeutet das kein Zurücktreten vom Stillen - es bedeutet, die Nähe zu teilen.
(Und ja, ich habe festgestellt, dass ich eine ganz besonders "milchspende" Seite habe. Meien Freundin nennt sie die "Takeaway-Brust", was mich jedes Mal zum Lachen bringt - weil es einfach. Wahrscheinlich hat jede Mama so eine!)
Was hat dich am meisten überrascht eine Mutter zu sein?
Wie natürlich es sich angefühlt hat - und gleichzeitig, wie sehr ich trotzdem ich selbst bleiben konnte. Ich habe viele Projekte und viel Energie, deshalb habe ich mir vorgenommen, mich nicht zu Hause zu verstecken. Ich nehme ihn in der Trage mit zu Veranstaltungen, lasse mir helfen und fordere immer wieder diese kleine, ängstliche Stime heraus, die sagt: "Geh kein Risiko ein".
Ich habe erkannt, dass ich mein berufliches und mein persönliches Ich nicht voneinander trennen muss. Sie gehen einander über. Und mir ist es wichtig zu zeigen,d ass dies möglich ist - dass Mutterschaft Frauen nicht auf Pause setzen muss.
Wenn du einen Rat anderen Eltern geben könntest, was wäre dies?
Lass den Perfektionismus los und übe einfach. WEnn du dich ängstlich fühlst, fang mit kleinen Dingen an: ein kurzer Ausflug, eine freundin, die das baby füttert, und es ist okay wenn es chaotisch wird. Dann versuch es nächste Woche wieder. Babys lernen, Eltern lernen. Unt baue dir dein Dorf auf. Ob Geschwister Großeltern oder Freunde - lass sie teilhaben. Du tust bereits etwas Mutiges. Mach es nicht alleine, wenn du es nicht musst. Teile die Nähe und Verbinung mit anderen<3
Bei Caramma feiern wir die erste Stunde, die ersten Tropfen und die alltäglichen Rituale, die das Füttern zu einem gemeinsamen, nachhaltigen Akt der Liebe machen. Julies Geschichte zeigt, das Wahlmöglichkeiten die Näche nicht schwächen - sie schützen sie.
